Tiere

Fledermäuse in Eisingen:

Wir vom Bund-Naturschutz beobachten diese schon seit vielen Jahren. Wir kümmern uns um Unterschlupf und sorgen uns um aufgefundene, verletzte Tiere. Fledermäuse stehen unter Naturschutz.

In Eisingen gibt es verschiedenen Fledermausarten:

Den „Großen Abendsegler“ - der ist so groß wie eine Amsel,

die „Franzenfledermaus“ - jagd bis in den November hinein,

die „Mopsfledermaus“ – kann richtig laut fauchen,

das „Große Mausohr“ – diese Art gibt es noch häufiger,

das „Graues Langohr“ – diese Art ist selten,

die „Zwergfledermaus“ – die ist nur so groß wie ein Daumen,

Fledermäuse sind Säugetiere und die Weibchen bringen lebendige Jungen zur Welt. Die Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere welche aktiv fliegen können, so wie Vögel. Fledermäuse gehören zur Gruppe der „Flattertiere“.

Zwischen den langen, gespreizten Fingern habe sie eine Flughaut, so wird die Hand zum Flügel.

Fledermäuse schlafen am Tag und fliegen und jagen in der Nacht. Sie besitzen extra gute Ohren und stoßen beim Fliegen hohe Töne aus.

Diese sehr hohen Töne können wir Menschen nicht mehr hören – sie sind im Ultraschallbereicht.

Das Echo von den Tönen nehmen sie zudem wahr und erkennen so die Umgebung.

Auch die Insekten in der Luft, erkennen sie durch das Echo und können diese so jagen. Über tausend Insekten vertilgen sie auf diese Weise.

Fledermäuse mögen es warm und wohnen im Sommer oft in hohlen Bäumen oder in Dachstühlen. Im Winter ziehen sie sich in frostfreie Räume wie Keller und Höhlen zurück und verschlafen die kalte Zeit. Wenn Fledermäuse schlafen, hängen sie mit dem Kopf nach unten an der Decke.

Fledermäuse sind nicht gefährlich, obwohl viele gruseligen Geschichten über sie erzählt werden. Es kann aber sein, dass sie für uns Menschen ungute Keime in sich tragen. Anfassen sollte man sie nur bedingt (Handschuhe tragen) und vorsichtig, denn sie sind sehr zart und feingliedrig von Statur.

Und wenn sich mal eine in Euer Haus verfliegt, so macht die Vorhänge auf und das Fenster, dann fliegen sie wieder hinaus.

Wenn eine am Boden liegt, vielleicht verletzt ist oder auch tot ist, so informiert uns oder legt sie in eine Schachtel. Wir kümmern aus dann um das Tier.  Der Ansprechpartner ist Wolfgang Väth in der Stöckachstr, 1, Tel. 8697

Beobachtungen im Sommer 2023

Im August konnten wir abends eine Waldohreule auf ihrem Jagdflug beobachten. Dabei schlug sie gelegendlich die Flügel unter sich zusammen, Dies erzeugte ein klatschendes Geräusch, wohl um Beutetiere aufzuschrecken.